• Gabriele Grimme

Review: Tenderlash — Hold Still

Elektro-Romanze aus den Staaten!

++ Genre: Electronic ++ Stil: Dark Electro, Dark/Cold Wave ++ VÖ: 4.1.2021



Das Debutalbum „Hold Still“ der US-Amerikanerin Candy Durant aus Charlotte, North Carolina — ihres Zeichens als DJ und Musikerin verankert im Electro und Wave (Hauptsache Dark) — ist ein erfreulicher Neuankömmling. Ganz so neu auch wieder nicht, da Candy Durant bereits 2013 den Titel „Mourning at Midnight“ im heimischen Studio komponierte und aufnahm. Er kam letztes Jahr -- 7 Jahre nach seiner Erveröffentlichung auf der Kompilation "Bedroom Cassette Masters Volume IV" -- als Single unter dem europäischem Label „ Swiss Dark Nights “ heraus. Es folgte dieses neun Titel starke Album.


Tenderlash: Inferno


Die Jahre der scheinbaren Ruhe waren Candys Engagement für andere Musikprojekte geschuldet, bevor sie als Solokünstlerin unter dem Namen Tenderlash ihr eigenes Projekt wieder aufnahm.

Zum Album: Los geht das Erstlingswerk mit einem sphärischen, düsteren Intro. Erst im zweiten Titel hören wir ihre samtig gehauchte Mädchenstimme. Das hat etwas verführerisches. Das Ohr hält inne, um zu lauschen.


Es hält so manche schönen Sounds und Melodien bereit wie z.B. "Cold Outside", was viel vereint, was Tenderlash ausmacht: Mit leichter Hand entfachte Melancholie, schöne Soundteppiche und diesen undefinierbaren mädchenhaften Charme des Gesangs.


Im großen und ganzen klingt das Album filigran, die Sounds sind mit guter Hand bzw. mit gutem Gehör gewählt. Knackige, tanzbare Beats arrangieren sich mit der Zartheit der Stimme und den sphärischen Synthteppichen, die aber niemals verwaschen sind — so klingt wahre ElektroRomantik.

++ Website ++ Facebook ++ Label: Swiss Dark Nights

Tracklist:

  1. Smile of Pain

  2. Inferno

  3. Fate

  4. Hold Still

  5. Cold Outside

  6. Misery Loves Fantasy

  7. Mourning at Midnight

  8. Snow Moon

  9. Open Your Eyes



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