REVIEWS unserer BANDS

Larva – Mundos Subterraneos (Album – Advoxya Records)

Genre/Influences: Dark-electro.

Format: Digital, CD, Vinyl.

Geschrieben von: Side-Line Reviews

REVIEW vom 20. April 2020·

Background/Info: Larva is already active since the late 90s. The Spanish project driven by ‘InqUesT’ and assisted by ‘Anoxia’ has already released an impressive number of productions, becoming one of Advoxya Records’ flag holders. “Mundos Subterraneos” was already released a while ago, and it’s the latest Larva album to date.

Content: Larva hasn’t lost its influences over the years although the global production became a bit different. I often experienced Larva as the Spanish answer to Suicide Commando; dark-icy electronics mixed with enraged vocals. This opus took some distance with the early sound of the band, becoming a more atmospheric production. There’s a dreamy element hanging over the songs while the melodies sound like expressing melancholia. The vocals however remain harsh and enraged. It creates a certain duality, but in the end it remains Larva. I get the feeling this album is more a kind of soundtrack-inspired work.

+ + + : A few songs from the album remain faithful to the ‘classical’ Larva-sound, but globally speaking “Mundos Subterraneos” is a step towards new sonic –or different sonic horizons. I like the melancholia emerging from the melody lines, creating the most intimate Larva-work ever. The band took me by surprise, revealing subtle and refined sound treatments. “No Soy Yo” sounds like the ultimate song for an imaginary soundtrack.

- - - : The production of the vocals still has this constant expression of shouting rage. It’s a familiar Larva-element although maybe a bit too harsh for the music of this work.

Conclusion: I never expected Larva composing a sensitive work; even if it remains dark and tormented, this album has something emotional!

Best songs: “My Old Demons”, “No Soy Yo”, “Guilty”, “Vidas Derribadas”, “Gritos Que Solo Las Paredes Oyen”.

Rate: (8).

Artist: www.larva.band / 

www.facebook.com/larva.official

Label: www.advoxya-records.com / www.facebook.com/pages/Advoxya-Records/265765706059

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Artist: Larva
Genre: Dark Electro / Industrial
Label: Advoxya Records
VÖ: 2019
Geschrieben von Bibi
BadBlack-Unicorn / Das Magazin
Ausgabe April 2020
www.badblack-unicorn.de/index.php/reviews/1300-larva-tormented?fbclid=IwAR03nfxFgmCFLJMFRar8mlk52pWfJ52-vyDLZCFImUJ85-i395Owu1DDQK8


Bereits seit 2003 sind Larva aktiv und haben schon einiges erreicht, und in Ihrem Heimatland Spanien ziemlich populär. Für mich ist es das erste Zusammentreffen mit der spanischen Band, was aber nicht verwunderlich ist, denn das ist definitiv nicht meine Musikrichtung, und meistens schiebe ich die Reviews zu solchen Veröffentlichungen gerne unseren anderen Redakteuren zu.
 
 
Aber kommen wir zurück zu Larva. Das 6 Song starke Album ballert ganz schön, und als kleinen tipp am Rande: Kopfhörer auf, voll aufdrehen, dann knallt das noch mehr, und der Hörer bekommt die volle Industrial-Breitseite auf die Ohren. Wie schon weiter oben erwähnt ist dies nicht meine Musik, und wird sie nie werden, aber – genau jetzt kommt das große ABER – ist das was die Spanier hier abliefern schon eine Hausnummer, die mit Sicherheit die Tanzflächen füllen wird, und auch hier im guten alten Germany für Furore sorgen wird.
 
 
Die Qualität der Songs ist hoch, und was mir persönlich unglaublich gut gefällt, das man trotz des Industrial-Charakters immer noch die Stimme von InqUesT gut erkennen kann, und es kein undefinierbares Geschrei ist. Die Band kann auf jeden Fall mit den alten Hasen dieses Genres mithalten und ich würde mir diese eher live anhören, als zum Beispiel auf ein Hocico-Konzert zu gehen.
 
 
Sehr angenehm sind auch die teilweise sanften Töne aus den Klimperkisten. So hat man hier nicht nur Geballer sondern eine schöne Musikalische Abwechslung in den sechs Songs, und kann zwischendurch auch mal runter fahren. Tatsächlich kann man das Album auch mehrere Male hinter einander hören, ohne das einen die Ohren abfallen.
 
 
Inquest (Voices & Sequences) und Anoxia (Keyboards) haben ein verdammt starkes Album abgeliefert, das nicht nur eingefleischten Dark Electro und Industrial-Fans gefallen dürfte.
 
Tracklist:
Tormented
El tiempo despiadado
A guide to imperfection
How many secrets can you keep?
No encajo
Train wreck

bis 31.05.2020 bei Dark Melody Entertainment unter Vertrag gewesen

BlueForge Fools (Single, VÖ: 20.2.2020) und Fading & Fall (Single, VÖ: 01.Mai 2020)

Genre/Influences: Electro/Synth-Pop/New Wave

Label: Dark Records

Review vom 1.5.2020

Geschrieben von Gabi Grimme

 

BlueForge wurde 2017 als neues Bandprojekt ins Leben gerufen, als Keyboarder Björn beschloss, an die Zeiten seiner früheren New Wave und Synthiepop Band „NewPassion“ anzuknüpfen. Sänger RooDee kam bald mit ins Boot dazu. Es dauerte nicht lang und Ende Februar 2020 erschien beim Szenelabel „KL-Dark-Records“ die erste offizielle Single „Fools“. Die zweite Single „Fading & Fall“ wird am 1. Mai gleich hinterhergeschickt.

 

„Fools“ legt gleich los mit einem kräftigen, analogen Orgelsound aus den Anfangszeiten der Synthesizer. Kombiniert mit einem knackigen Breakbeat ergibt das einen ungemein groovigen Synthiepop. Gekrönt wird dieser mit den ausdrucksstarken Vocals von Sänger RooDee. 

 

Die vier zusätzlichen Remixe sind wahrhaftig nicht von schlechten Eltern. Der „Kings in White“ Remix verwandelt den Originaltitel in einen tranceartigen Tanzflächenfüller. Die analoge, warme Charakteristik des Originals bleibt aber erhalten. Mit fast sieben Minuten ist er der längste Remix der Single. Der „ElektroSchrott“ Mix und „Elektro Schrott“ Edit bleiben verhältnismäßig dicht am Original, bestechen aber beide mit einem mehr technisch kühl klingenden Sound — Elektroschrott eben als selbstironisches Statement. Der „ElektroHumppa“ Remix verbreitet Discofeeling. 

 

„Fools“ ist ein toller Einstand für BlueForge! Das macht sehr neugierig auf die weitere Single „Fading & Fall“, die am 1.Mai veröffentlicht wird. Gleich sechs Remixe bereichern dieses Release. Zurück zum Original — es entpuppt sich schnell zu einem grandiosen, hymnischen Ohrwurm. Dieser Titel hat alles, was ein schöner, tanzbarer Synthiepop Song haben sollte. Klanglich nicht ganz so warm wie sein Vorgänger „Fools“, besticht „Fading & Fall“ durch feine, schwebende Synthieteppiche und engelsgleiche Chöre, ohne ins Seichte abzudriften. Auch die Remixe sind wieder sehr abwechslungsreich und spannend gemacht. Die beiden „On the Road“ Mixe bekommen mit Gitarrensound und analog klingenden Drums eine akustische Variante, die „Paradoxon“ Remixe klingen im Vergleich zum Original wesentlich elektronischer. Mit sehr hellen und glöckchenklaren Soundarrangements wartet der Mix „Rise your Hands“ auf und als ruhigen Abschluss krönt der „Slow Down Atmosphere“ Mix mit Klavierspiel ihre zweite Veröffentlichung.

 

Die zwei Singles lassen ihren Longplayer „PreStar“ mit Vorfreude erwarten. Sie zeigen auch durch ihre Remixe, dass sie ihren Ideenreichtum in schöne Arrangements umzusetzen wissen. Seien wir gespannt auf das, was BlueForge noch aus dem Hut zaubern.

 

Tracklist:

Fools (Original) 

Kings in White Remix

ElektroSchrott Mix

ElektroHumppa Remix
ElektroSchrott Edit

Fading & Fall - Single Version

On The Road Mix

On The Road Again Mix

Paradoxon Remix

Paradoxon Aggro Remix 2

Rise Your Hands Mix

Slow Down Atmosphere Mix​

Website

Facebook

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Artist: BlueForge
Genre: Electro Pop
VÖ: 20.02.2020
Geschrieben von Bibi
BadBlack-Unicorn / Das Magazin
Ausgabe April 2020

www.badblack-unicorn.de/index.php/reviews/1301-blueforge-fools-single?fbclid=IwAR1UvPt5nM4dkE7ut9I2n816507vaygZ6R4QDQGOrabM7sUGCyOokaaCDeE
 
 
 
Schon im Februar würde die Single „Fools“ veröffentlicht, aber es ist ja nie zu spät über gute Musik zu schreiben. Als erste offizielle Single vom kommenden Album „Pre-Star" veröffentliche das Berliner Duo „Fools" zusammen mit dem neuen Label KL-DarkRecords.


Ich persönlich kannte die beiden und Ihre Musik bis Dato noch nicht, und ich bin froh, das sich das mittlerweile geändert hat. Die Stimme des Frontmannes ist unglaublich faszinierend, und ist sehr einnehmend. Charismatisch und ein wenig dunkel-düster angehaucht darf man sich schon auf weitere Veröffentlichungen mit den Berlinern freuen.
 
 
Eine Remix Single ist eben eine Remix-Single. Fünf Mal derselbe Song nur eben immer ein wenig anders. Nicht mehr und nicht weniger. Dennoch man muss ganz klar sagen, das alle Remixe super gemacht sind, und ich kann mich hier auch nicht wirklich entscheiden, welcher mir besser gefällt. Denn jeder hat seinen eigenen Charme und besticht durch seine unterschiedlichen Eigenheiten.
 
 
Eines hat die Band mit der Single erreicht, und ich denke das war auch das primäre Ziel: Sie haben eindrucksstark auf sich aufmerksam gemacht, und wer die Fools gehört hat, wartet voller Spannung auf das Album. Und wenn die Song alle so gut sind wie „Fools“ dann dürfte uns ein besonderes Album bevorstehen.
 
 
Holt Euch die Single – es lohnt sich!

Artist: CattaC  — Rising Demons

VÖ: 1. November 2019 

Label: DARK TUNES Music Group

Review vom 13.4.2020

Geschrieben von Gabi Grimme

CattaC — das wortspielerische Palindrom als Bandname gehört zu einer deutschen Dark Electronic Rockband, die seit 2016 bereits drei Alben veröffentlichte, wenn die Demo-CD mitgezählt wird. Das zweite Album „Let us fall together“ erschien Anfang 2019 und schon im November desselben Jahres folgte das dritte, „Rising Demons“, unter beim Label Dark Tunes. In das zehn Tracks umfassende Album hinein gehört, ergibt sich folgendes Stimmungsbild: 

 

Zuerst fällt die Stimme von Jens H. (Vocals, all Instruments) auf, die mit tiefem und dunklem Timbre sofort Gänsehaut beschert. Der Sänger fesselt die Aufmerksamkeit durch seine charismatische Stimme von Anfang an. Da ist der Verweis auf „Type of Negative“ im Bandprofil durchaus richtig gewählt.

 

In den Songs stecken immer wieder unvermutete Wendungen: überraschende Breaks, verzerrte Gitarren kombiniert mit teils verspielten Keyboard-Parts von Christian Sch. (Keyboard, FX). „Fear of Falling“ beispielsweise spielt mit verschiedenen Stimmungen und kombiniert einen fetten Orgelsound mit Breakbeats. Die Titel sind grundsätzlich alle glasklar abgemischt.

 

Im Track „Just One More Day“ kommt die Kombination aus rauen Gitarrenparts, elektronischer Klarheit und eingängiger Melodie besonders schön zur Geltung. Das macht den Charme von CattaC aus: Erst fährt die Katze die Krallen aus, danach schnurrt sie wieder sanft. 

 

Die Stücke klingen trotz verschiedener Einflüsse wie Elektro, einen Hauch Wave und Industrial auf die Dark Rock Basis nie überladen. Der Sound darf auch mal fett werden und krachen wie in „Route Another Night“ und „Ghost of Mine“, das ein klassisches Gitarrensolo enthält. Gezupfte Gitarrenmelodien gibt es in dem balladesken „The Father and the Son“. Das Album verabschiedet sich mit dem Instrumental „Dwight“ und einem Remix des Titels „Just One More Day“ von Defiant Machines. 

 

CattaC erschufen mit „Rising Demons“ ein dunkles, ausgefeiltes Hörerlebnis, was sich zwischen kernigen Riffs, charismatischen Vocals und klaren Synthiearrangements fein auspendelt. Das muss man gehört haben!

 


Tracklist:

The Blackest One

Just one more Day

How it ends

The Fear of falling

Route another Night

My Time Is Short

Ghost of Mine

The Father and the Son

Dwight

Just One More Day (feat. Defiant Machines) (Defiant Machines Remix)

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Artist: CattaC

Genre: Dark Electronic Rock

VÖ: November 2019

Label: DARK TUNES Music Group
Geschrieben von Bibi

BadBlack-Unicorn / Das Magazin

Ausgabe April 2020
www.badblack-unicorn.de/index.php/reviews/1303-cattac-rising-demons?fbclid=IwAR36ih7Uz-n-dSfoZMulkyIu_ZGy625dsAssOHuFKuhm8TQKWawOqWKgmos
 

Im Dezember 2017 hörte die Musikwelt das erste Mal eine Kostprobe von CattaC in Form ihrer Demo-CD, die mittlerweile auch ausverkauft ist. Dann folgte im Jahre 2018 ein weiteres Album mit dem Namen “LET US FALL TOGETHER” und im November 2019 kam direkt das dritte Album “RISING DEMONS” hinterher. Doch das war noch nicht alles, was die Band vorweisen kann. Es gab Singles, Remixe, und auch einen Song auf einer Compilation. Man kann durchaus sagen, CattaC sind äußerst fleißig.

 

 

Doch reicht der Fleiß aus, um unter den vielen anderen Bands zu bestehen? Nicht jede Band, die jedes Jahr eine CD herausbringt, verfügt auch über das gewisse Etwas, um die Musik zu etwas besonderen zu machen. Doch ich finde, und das ist meine ur-persönliche Meinung, Jens Helmis hat den Dreh raus, und hat trotz der ähnlichen Stimme zu anderen Bands dieses Genres eine verdammt gute Arbeit abgeliefert.

 

 


Der Sound ist ziemlich cool, und die Stimme ist sehr packend, und natürlich schön dunkel-düster, wie es sich für das Genre Dark Electronic Rock auch gehört. Eine helle klare Stimme wäre hier auch nicht angebracht. In dem 10 Song starken Album findet mal klar strukturierte Songs, mit kleinen aber feinen Spielereien, die allesamt ziemlich genial sind, und den Hörer direkt vom ersten Moment abholen.

 

 

Mein Favorit ist definitiv „The Fear Of Falling”. Hier ist der Sound besonders abgefahren, und dieser Song hat viele eingebaute musikalische Spielereien und Extras, die diesen Song zu etwas besonderen machen. Das Album ist dunkel-düster, ein wenig Old-School und doch melancholisch-romantisch. Und trotz der düsteren Atmosphäre macht das Album unglaublich viel Spaß.

 

 


Kurzum, das Album ist unglaublich gut, und ist durchaus prädestiniert für die Dauerschleife. Checkt die Band mal – es lohnt sich!

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