• Gabriele Grimme

Review: g.o.l.e.m. — no fate

Kleingeschriebene Titel — musikalisch ganz groß

++ Genre: Electronic ++ Stil: Dark Electro (oldschool) ++ VÖ: 29.1.2021



Eine weitere Veröffentlichung aus dem Bereich Oldschool Dark Electro, diesmal aus München, erschien Ende Januar als hoffnungsvolles zweites Werk von g.o.l.e.m (Gunar Vykus). Es enthält 13 Titel. Auch hier hat als Mixer und Produzent Arnte von Pyrroline seine Finger im Spiel, was genau wie beim aktuellen Album von Fix8:Sed8 für einen tiefen, fulminanten Sound sorgt.


Als erste Hörprobe folgt das Video zu „godspeed“:





Für die Tanzfläche versammelt sich einiges an Songmaterial, aber tatsächlich scheint „no fate“ für das Ausloten der hoffentlich guten Kopfhörer gedacht zu sein: Die düstere Klangarchitektur ist großartig und richtig fett. Immer wieder fädeln sich kurze, melodische Hooklines ein, die die düsteren Visionen der Songs aufbrechen und konträr zu den verzerrten Voices stehen.

„We had a man on the moon“ ist im Vergleich ein etwas schrofferer Vertreter für den g.o.l.e.m.-Sound. Zu hören sind z.B. in diesem Track retromäßige Vocoder Effekte. So ist das Gesamtkonzept des Albums hörbar geprägt von den Einflüssen des Dark Electro und EBM der sog. „alten Schule“, genauer der 90er Jahre.



No Fate erscheint im klassischen Digipak inklusive 8-seitigem Booklet und Lyrics: Definitiv ein Must-Have!

++ Facebook ++ Bandcamp ++ Label: self released

Tracklist:

  1. evolution

  2. these days

  3. hollow

  4. twilight of the gods

  5. alright

  6. dominant species on earth

  7. a.i.

  8. dreams of death

  9. we had a man on the moon

  10. godspeed

  11. under the maple leaf

  12. walking ghost

  13. no fate

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